Es geht weiter. Auf vielen Wegen.

Auch, wenn es sich manchmal so anfühlen mag: Nichts steht still, wenn ein geliebter Mensch verstirbt. Das Leben geht sofort weiter, und das ist gut so. Es kommt nur darauf an, wie Sie und Ihre Familie und Freunde nun weiter machen. Wie Sie die Zeit der Trauer und des Verlustes erleben und gestalten, wie ein Neuanfang aussehen kann, wie aus Schmerz eine schöne Erinnerung wird.

Wir stehen Ihnen dabei in Hagen und Herdecke zur Seite, als erfahrene Trauerbegleiter. Es kann das persönliche Gespräch sein, das wir führen, auch lange nach der Beisetzung. Oder die Vermittlung in eine Trauergruppe oder spezielle Trauerhilfe. Sprechen Sie uns bitte jederzeit dazu an.

Vielen Menschen, insbesondere Kindern und Jugendlichen, helfen auch Bücher mit Ratschlägen und Geschichten.

Buch­empfehlungen für Trauernde

Bode und Roth:
Der Trauer eine Heimat geben

 

Roland Kachler:
Was bei Trauer gut tut

 

Svenja Krüger:
Wege durch die Trauer

 

Elisabeth Kübler-Ross:
Über den Tod und das Leben danach

 

Christine Westermann:
Manchmal ist es federleicht.
Von kleinen und großen Abschieden

 

 

 

Buch­empfehlungen für Kinder

Kai Renners und Alexander Pick:
Mama, gibt’s im Himmel Dinos?
(3–6 Jahre)

 

Jane Chapman:
Wir vermissen dich, lieber Bär
(3–6 Jahre)

 

Susanne Bohne:
Opa wohnt jetzt woanders
(ab 4 Jahren)

 

Britta Teckentrup:
Der Baum der Erinnerung
(ab 4 Jahren)

 

Hermien Stellmacher:
Nie mehr Oma-Lina-Tag?
(ab 5 Jahren)

 

Antonie Schneider & Joëlle Tourlonias:
Ein Himmel für Oma
(ab 5 Jahren)

 

Eva Höschl und Nana Kutschera:
Tschüss Oma: Ein Kinderbuch zu Trauer und Abschied
(5–7 Jahre)

 

Roberto Piumini:
Matti und der Großvater
(6–8 Jahre)

Wie sag ich es nur?
Wir haben ein paar Tipps

Wie findet man in einem Moment der Trauer und Fassungslosigkeit die richtigen Worte?
Wie bringt man Freunden oder Familie sein Mitgefühl näher? Das fällt vielen Menschen nicht leicht.

 

Ein paar erste Tipps für Sie:

  • Seien Sie ehrlich. Wenn Sie keine Worte finden, dann sagen Sie das ruhig. Wenn Sie tiefen Schmerz spüren, dann dürfen Sie diesen ausdrücken. Wenn Sie Zuversicht und Kraft spenden wollen oder eine schöne Erinnerung an den Verstorbenen teilen möchten, dann ist das absolut in Ordnung.
  • Passen Sie Ihren Stil an das Verhältnis zum Verstorbenen an: Formaler zum Beispiel bei einem Kollegen oder Vorgesetzten, persönlicher bei einem guten Freund. Sprechen Sie vom Verstorbenen stets positiv.
  • Vermeiden Sie bitte Allgemeinplätze wie „Wird schon“ oder „Sie hat ihr Leben ja auch gelebt.“ Lieber wenig sagen als etwas Taktloses.
  • Wenn Ihnen die Worte fehlen, können Zitate von bekannten Persönlichkeiten helfen, die im Internet in großer Zahl zu finden sind. Achten Sie darauf, eines zu finden, das gut zum Verstorbenen passt.
  • Verwenden Sie für einen Kondolenzbrief schlichtes, weißes Papier und schreiben Sie von Hand – vorgedruckte Trauerkarten sind eher unpersönlich.

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